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Donnerstag, 12. Oktober 2023

Erinnerungen: heute vor 18 Jahren!

 Und das zum Thema Kundenpflege in unserer damalige Bank!



(s. Kommentar unten, bitte anklicken!)

Montag, 14. Juli 2014

Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Sportgemeinschaft der Westfalenbank

In anno domini 2000 fand eine "Freundschaftsspiel" zwischen der HVB Düsseldorf und unserer Bank statt.
Hierzu hat unser Redakteur Uwe Lenz Folgendes zu bemerken:

Ort der Handlung war der Sportplatz des TuS Querenburg, der von Gerd Schmidt aus der PKB seinerzeit zur Verfügung gestellt wurde.
Das Spiel als solches war ein sehr einseitiges. An diesem Tag waren wir dem Gegner in allen Belangen überlegen und konnten die chancenlose HVB mit 3:0 besiegen.
Auch der wiederholte Versuch unseres damaligen Vorstandes Dietmar P. Binkowska, einen unserer besten Spieler, Manuel Scheffler (sogar mit Ansagen), umzutreten und somit aus dem Spiel zu nehmen, war nicht von Erfolg gekrönt. Aus Sicht der WB-Fußballer war das ein sehr erfolgreicher Tag.

Auf meine Frage, warum der Vorstand unserer Bank meinte, einen WB-Mitarbeiter derart attakieren zu müssen, erhielt ich die Antwort:

Zum „Kollegen“ Binkowska
er hat je eine Halbzeit bei den Mannschaften gespielt; in der zweiten Halbzeit bei der HVB; da das Spiel zu dem Zeitpunkt schon verloren war, hat er sich halt andere Ziele gesetzt.

Und hier das Manschaftsfoto von damals:

zum Genauererkennen: auf das Bild klicken
Aufgenommen wurde dieses Foto vor dem Spiel gegen die HVB Düsseldorf, an einem Freitag vor dem alljährlichen Sportlerball. 
Es fehlt Ulrich Kuhn, der zu diesem Foto leider zu spät kam !

Nachsatz vom 09.05.12: 

Hallo Herr Vorbrugg,
ich habe gerade den Kurzbericht für das Fußball-Spiel WEBO-HVB gelesen.
Hierzu hätte ich eine Korrektur vorzuschlagen:
Das Spiel fand am 24.8.2001 statt. Beim anschließenden Betriebsfest hatten wir dann einen zusätzlichen Grund, ordentlich zu feiern.
Nur am Rande:
Als das Foto entstand, war ich schon in der Umkleide, was die anderen auch wußten. Von der HVB war weit und breit noch nichts zusehen, da auf der A40 Stau war. Deshalb war ich auch etwas später dran. Der Fotograf hätte also gerne noch etwas warten können ;-)
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Kuhn

 

Mittwoch, 9. November 2011

Die Westfalenbank und der VfL Bochum (Teil 2)

Erinnerungen an eine vergangene Zeit, verfasst von Herrn Manfred Carl:

Stories und Dönekes

Aus Sicht eines Vorstadt-Jungen hatte ich es seit 1947 als Mitglied bei SuS Gerthe mit Jugendmannschaften (Schüler, B- und A-Jugend) des VfL Bochum zu tun.
Während wir in zusammengesuchten Klamotten, uneinheitlichen Hosen, Trikotsund Stutzen spielen mussten, hatten die VfLer auch vor der Währungsreform 1948 schon einheitliche Sportkleidung und Fußballschuhe, während wir teils in Kohlbergschuhen spielten. Obwohl die meistens von uns tüchtig „Wichse“ bezogen,  waren sie eingebildet und betrachteten uns wie Menschen 3. Klasse. Am Nachhaltigsten  ist mir das Endspiel um die Kreismeisterschaft 1953 in Erinnerung, als wir den VfL mit 5:1 deklassierten.
Der nächste Clou: ein Spieler von uns namens Andreas Pawlowski wechselte zum VfL, erschien aber in den Aufstellungen der Zeitung immer nur als unter dem Namen „Andreas“, damit jedermann glauben sollte, dies sei sein Nachname.
Nachdem Andreas in späteren Jahren wieder zu uns zurückkam, stand montags selbstverständlich wieder „Pawlowski“ in der Mannschaftsaufstellung.

Als Hans Tilkowski mitte der 50er Jahre von SuS Dortmund-Kaiserau zum VfL wechseln wollte, sagte man ihm: Wir brauchen und wollen keine Pollaken!
Tilkowski wechselte daraufhin zu Westfalia Herne, wurde 1959 Meister der Oberliga West, spielte im gleichen und folgenden Jahr um die Deutsche Meisterschaft und wurde Nationaltorwart mit dem berühmten Wembleytor 1966.
Der VfL verstand es also, sich an vielen Orten unbeliebt zu machen, sei es, dass man die besten Spieler aus den kleinen Vereinen wegholte und damit diese erheblich schwächte. Ablösesummen gab es leider damals noch nicht.
Der Vater eines Schulfreundes, ein Milchbauer, hatte einen Lieferwagen. Da wurde sonntags eine Plane drüber gespannt, 2 Bänke draufgepackt und er fuhr mit uns 6 – 8 Jungen nach Schalke oder RWE, welches große Spiele waren, während der VfL gegen SSV Hagen, Marl-Hüls oder einen anderen kleinen Verein spielte. Das war ja für uns uninteressant.
Der VfL Bochum ist seit Jahren geprägt von einer selbstherrlichen, nicht zu überbietenden Arroganz. Man hat sich immer wieder selbst was in die Tasche gelogen und das Leistungsvermögen hat nie dem Wunschdenken entsprochen.
Außerdem hat man es vortrefflich verstanden, die Millionen-Gelder der Sponsoren (Sparkasse und Stadtwerke) zu verschleudern. Sinnvoller wäre es gewesen, diese Beträge an den Gewährsträger (die Stadt Bochum) zu überweisen, dann hätte so manche städtische Sportanlage der kleinen Vereine, die es dringend nötig haben, saniert werden können.

Allgemeines
Vom Amateur zum Vertrags- und dann zum Berufsfußballer

Bis zum Anfang der 50er Jahre gab es nur den Amateurfußball. Die Spieler wurden zwar immer belohnt, da aber das Geld nichts wert war, erfolgte die Bezahlung in Naturalien.
Jeder Verein bemühte sich, leitende Zechenbeamte in seinen Reihen zu haben, denn unsere Kohle, die sogenannten „schwarzen Diamanten“ waren die Währung, für die wir alles bekamen.
So fuhr mancher Laster nachts schwer beladen mit Kohle oder Koks zu ländlichen Bekannten und kam bei Nacht und Nebel mit Kartoffeln, Rüben und Korn zurück. Denn man brauchte dies ja zum Brennen von Schnaps. So standen in vielen Ställen hinter den Zechenhäusern in den Kolonien kleine Destillen, wo heimlich nicht nur Schnaps gebrannt wurde, sondern auch Schweine gefüttert wurden, welche dann später „schwarz“ geschlachtet wurden. „Kohlenschieben und Schwarzschlachten“ war in. Wer dies am besten beherrschte, bekam auch die besten Fußballspieler.
Mit der Währungsreform am 20, Juni 1948 wurde die DM und der Vertragsfußball eingeführt.
Ein Vertragsfußballer durfte maximal DM 120 verdienen. Nun entwickelten sich die dollsten Tricksereien, um dies zu umgehen. So bekamen die Spieler sogenannte „Aktivitätszulagen“ für Einsätze pro Spiel und Trainingsbeteiligung. Siegesprämien und Fahrtkostenerstattungen kamen hinzu, sodass oft ein  Mehrfaches als das Vertragsgeld zusammen kamen. Es entwickelten sich ebenfalls die tollsten Ideen bei der Arbeitsbeschaffung (volles  Gehalt bei halbtägiger Anwesenheit u.s.w.).

Nun zum VfL Bochum

Als ich 1954 zur Westfalenbank kam, spielte der der VfL Bochum nicht in der Oberliga West, sondern in der 2. Division.
1.Vorsitzender war der oberste Boss der Fa. Gebr. Eickhoff, Fritz Schleier.
Damals hießen die Spitzenvertreter auch noch anders:
heute                           früher
Präsident                     1.Vorsitzender
Vizepräsident              2.Vorsitzender
Schatzmeister              1.Kassierer
Manager                      Geschäftsführer
Sportdirektor               Fußballobmann

Der 2. Vorsitzende beim VfL war unser ehemaliger Direktor der Auslandsabteilung, Max Janssen, der –Anfang der 60er- während eines Spiels des VfL bei Viktoria Köln nach einem Herzinfarkt verstarb.

Eine Verbindung Gebr. Eickhoff – WB bestand seit jeher. So waren z.B. unsere späteren Mitarbeiter Werner Balte und Erwin Galewski vorher bei Eickhoff beschäftigt.
Doch der 1. VfL-Spieler bei der WB war Harry Linka, der noch zur Zeit von Max Janssen zu uns kam, als er vom SV Sodingen zum VfL geholt wurde. Mit einem gut dotierten Vertrag beim VfL und entspr. Gehalt bei der WB (damals gab es noch 17 Gehälter plus Urlaubsgeld und Einkellerungsbeihilfe).

Die Zeit der Bandenwerbung in den Stadien begann und sorgte für die Vereine für zusätzliche Einnahmen. Man bediente sich in erster Linie um große heimische Unternehmen (Aral AG, Stadtwerke, Sparkasse, Bochumer Verein, Westfalenbank oder auch großer Tankstellen). Zu jedem Spiel wurden Bälle gespendet und die Namen der Spender wurden mittels Lautsprecher den Besuchern mitgeteilt.

Inzwischen war der für das Stadtgeschäft zuständige Direktor der WB, Heinz Brämer,  in den Wirtschaftsrat des VfL gewählt worden. In dem Zusammenhang wurde das Geschäftskonto des VfL bei uns geführt, mehr oder weniger debitorisch. Fast alle Spieler hatten ihre Gehaltskonten ebenfalls in unserem Haus und waren daher ständig Gast im Vorzimmer von Herrn Brämer bei Frl. Michels.
Während der Zeit etwa ab 1980 (Bau von Opel, der Ruhruniversität, des Ruhrpark Einkaufszentrums ) wurden von der Bank –so irrsinnig es auch war- Zweigstellen und Filialen im Revier eröffnet und es entwickelte sich ein erheblicher Personalbedarf. In den Jahren fanden dann die VfL-Spieler Harry Fechner, Erich Schiller, Werner Balte, Atze Kather und Herbert Bunzendahl zu uns.

Montag, 7. November 2011

Die Westfalenbank und der VfL Bochum (Teil 1)

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Daß die WB früher manch einen Spieler des VfL Bochum beschäftigte, war mir ja bekannt.
Aber auch Werbung im Stadion?
Sehen Sie hier:

Bildunterschrift hinzufügen

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Das Bild ist Teil  aus einem großen Foto, welches mit vielen anderen "VfL"-Fotos bis zum 01.12. d.J. im St. Josef Hospital zu sehen ist. Sie sind aus dem VfL- und Stadtarchiv zur Verfügung gestellt worden (der Name des Fotografen war leider nicht genannt). Für einen VfL-Fan ist es eigentlich ein Muß, sich diese Ausstellung anzusehen.
Hierzu schrieb mir freundlicherweise Herr Manfred Carl folgende Erläuterungen:

"Es handelt sich hier um eine Szene aus dem Spiel des VfL Bochum gegen Bor. Mönchengladbach vom 06.03.1976, welches der VfL 2:0 (Köper, Kaczor) gewann.   Torwart Scholz vom VfL springt hoch zu dem Angreifer Jupp Heynckes (Nr.11). Im Hintergrund links Wittkamp von Gladbach und rechts Libero Franke vom VfL.
Blick von der Haupttribühne auf die Gegentribühne, auch Fahrradschuppen genannt. Im Hintergrund die Bäume auf der Castroper Strasse und ganz links noch ein Teil vom Knast."

Herr Carl hat dieses Foto zum Anlass genommen, einmal einige seiner Erinnerungen an Stories, Döneckes und auch an allgemeine Dinge, die im Zusammenhang mit der Bank und dem VfL Bochum stehen, niederzuschreiben.
Diese werde ich en block in den nächsten Tagen veröffentlichen. Seien Sie gespannt und schauen Sie wieder rein.

Sonntag, 14. November 2010

Und wieder ein runder Geburtstag!

Viele Ehemalige kennen ihn noch sehr gut!
O.K., von den Jüngeren vielleicht nicht mehr ganz so viele, aber:
wir hatten ja über all die Jahre eine unheimlich gute Fußballgemeinschaft und da denke ich, es werden noch eine ganze Menge sein:
Harry Linka
ist am 14. 10. 2010
80 
geworden!
Wer oben auf "Fotos" klickt und dann unter "Sportgemeinschaft" nachschaut, wird ihn dort finden, 1980, ja, vor 30 Jahren!
(Ich wusste es nicht und war da auch nicht in Bochum. Aber es gibt ja nette Kollegen, die einen auf einen solchen Geburtstag aufmerksam machen. Danke MM.)
Ich darf den WAZ-Text ja nicht so einfach  abdrucken, daher hier der Link in die Ausgabe von 14.10.:
Ob er wohl weiß, daß wir ihm hier gratulieren?
Auf jeden Fall:
alles Gute nachträglich und noch eine lange und gesunde Zeit wünschen Ihnen / Dir, Harry Linka, die ehemaligen Freunde und Kollegen aus der Bank!

P.S.: (Ob er wohl noch immer den "Türkenlouis" aus dem Jahr 1955 besitzt, von dem er mir soviel erzählt hat, als er noch Chef des Autoschalters war?)

Samstag, 10. April 2010

Die Sportgemeinschaft der Westfalenbank

Der Redakteur bedankt sich bei Herrn Manfred Carl, von dem der folgende Beitrag stammt und der mir auch die Fotos zu diesem Thema zur Verfügung gestellt hat. Im Artikel sind nur einige Bilder zu sehen, alle 14 finden Sie oben unter "Fotos" und dort unter "Sportgemeinschaft".
Ich find es ganz toll, wenn sich Ehemalige dazu durchringen können, ihre Erinnerungen in einem derartigen Bericht hier veröffenlichen zu lassen. Alle Blog-Leser haben was davon! Also nur zu!!!
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Hallo Herr Vorbrugg!
Bei der Archivierung der WB sollten wir auch der Sportgemeinschaft WB ein Kapitel widmen, denn die Sportgemeinschaft bestand ja seit 1956, somit etwa 50 Jahre, und in den 60igern war bestimmt die Hälfte der Mitarbeiter  Mitglied in der Sportgemeinschaft.
Diese wurde also im Sommer 1956 auf Veranlassung des damaligen BR-Vorsitzenden Hans Arning gegründet, der ca. 30 – 40 junge Kollegen , vor allem fußballinteressierte, ansprach.
Einen Vorsitzenden konnte er auch gleich präsentieren: Max Janssen, Direktor der Auslandsabt.. Das Amt des Schriftführers übernahm Hans Arning selbst und Willy Nöthe das des Kassierers.
Der Monatsbeitrag: Lehrlinge frei, Angestellte -,50 DM, Prokuristen mindestens 1,00 DM und Direktoren 2,00 DM. Der Beitrag wurde von der Personalabt. vom Gehalt einbehalten.
Von den Gründungsmitgliedern leben außer mir nur noch Edmund Naskrent, Alfred Falk, Willi Sendt und Willy Nöthe.
Begonnen wurde zunächst mit Fußball.
Das 1. Spiel machten wir in schwarzen Turnhosen und weißen Turnhemden gegen die BfG von gegenüber und gewannen 3:0. Später entschieden wir uns als Trikotfarben für die westfälischen Landesfarben Grün-Weiß-Rot.
Nach wenigen Monaten hatten wir auch eine Tischtennis-Platte, mussten aber im alten Kasino immer Tische und Stühle wegräumen, wenn wir nach Feierabend spielen wollten.
Die Mitgliederzahlen stiegen von Monat zu Monat, auch viele Damen kamen zur Sportgemeinschaft. Es hatte sich nämlich rumgesprochen, daß bei unserem Sport eine vorbildliche Kameradschaft herrschte und auch fröhliche Feiern stattfanden.
Nach einigen Vorbereitungsspielen gegen Mannschaften aus Bochum fand 1956 das 1. große Highlight im Fußball statt -und zwar in Anwesenheit unserer höchsten Ebene mit Direktoren und Vorstand- gegen die Bergbau AG Ewald König Ludwig in Herten (s. Bild ).


Arning, Naskrent, Vieler, Carl, Wolff, Hollunder, Reinhardt, Hoffmann, Schürmann, Hölken, Spielführer Kosole + Bergw.Dir. Möhlen


Gerade die Finanzdirektoren der Zechen, die fast alle bei uns ihre Konten unterhielten, wurden von unseren Obersten hofiert, bekamen wir doch vom Kohlenverkauf in Essen riesige Beträge überwiesen, die dann tagelang auf den laufenden Konten standen und wir somit leicht unser Mindestreserve-Soll erfüllen und noch einiges als Tagesgeld ausleihen konnten. Damals hatten die Gesellschaften noch nicht so messerscharf kalkulierende Finanz-Disponenten.
Grosse Spiele wurden in der Regel von oben vorbereitet, z.B. gegen Ferrostahl in Essen, gegen die Nordstern-Versicherung in Köln oder die Stauder-Brauerei in Essen -mit Brauereibesichtigung und anschließendem „Umtrunk". Dr. Klaus Stauder war übrigens während seines Studiums ½ Jahr als Volontär bei uns (ein ganz prima Kerl!).
Nach dem plötzlichen Tod von Dir. Janssen, der als 2. Vorsitzender des VfL Bochum beim Auswärtsspiel des VfL gegen Victoria Köln einem tödlichen Herzschlag erlag, übernahm Dir. Helmut Kühn, Leiter der Börsenabteilung, unsere Sportgemeinschaft.
Hiermit begann die Zeit der großen Turniere und Fahrten wie die nach Amsterdam gegen die nederl. Handel Maatschapie und Ostern 1965 das Turnier bei der Banque Lambert in Brüssel incl. Stadtbesichtigung (s.Bild),


Vieler, Heinemann, Steinke, Carl, Versen, Vogel, Pfeiffer, Pohl, Linka, Becker, Kosole, Mörchen, Lehmann, Tegeler

sowie zweimal Flüge nach Berlin mit Spielen gegen die Berliner Bank (Bild 1972).

 Vogel, Behm, Carl


Höhepunkt des Jahres '72 war das Bankenturnier, ausgerichtet von der Frankfurter Börse am Bornheimer Hang, der Heimat des FSV.
Wir fuhren Freitags Nachmittag mit dem D-Zug, 2 Übernachtungen im Hotel Waingau in Sachsenhausen und kamen am Sonntag-Nachmittag zurück. An diesem Turnier, das 10 x ausgerichtet wurde, haben wir insges. 7 x teilgenommen, standen 5 x im Endspiel und waren 3 x TURNIERSIEGER, durften also den Wanderpokal für immer behalten ( stand lange Zeit in der Vitrine im Kasino unter der Uhr ).
 Die ganze Delegation nach dem grossen Turniersieg

Die Hauptversammlungen wurden jeweils zum Frühjahr einberufen und fanden in den ersten Jahren im Kasino statt. Neuwahlen erfolgten aber nur alle 2 Jahre ( in der Regel Wiederwahl ). So war Willy Nöthe vom 1. Tag bis zu seiner Pensionierung unser Kassierer ( heute nennt man das ja Schatzmeister ), um dann dieses wichtige Amt an Peter Schilling zu übergeben.
Im Jahr 1960 wurde der Aufsichtsrat  der Bank von 9 auf 12 Mitglieder erweitert und somit stieg die Zahl der Arbeitnehmer-Vertreter von 3 auf 4 Kollegen ( Arning, Müller, Carl und Stiller ).
Wir spendeten jährlich von unserer Tantieme DM 1.000 ( i.W. eintausend ) in die Kasse der Sportgemeinschaft und so wurde aus der jährlichen Hauptversammlung der „Sportlerball“, der weitaus beliebter war als die Betriebsfeste, ging es hier doch viel lockerer zu. Anfangs in der damaligen Bürgergesellschaft, später im Bahnhofshotel bei Edgar Haupt, auch mal im Parkhaus. Unvergessen die Feste bei Walter Czech mit dem traditionellen Haxen-Essen. Der Termin wurde immer in die Karnevalszeit gelegt und zwar auf den Freitag vor dem „Mainz-bleibt-Mainz“-Freitag.
Im Jahr 1970 erfolgte ein personeller Umbruch. Herr Kühn wurde 65 und zog als Pensionär nach Hersching am Ammersee. Hans Arning starb im Mai 1970 während des Urlaubs in Jugoslawien an Herzversagen. Den Vorsitz von Kühn übernahm Heinz Brämer, 2. Vorsitzender und Schriftführer wurde Heribert Steingass, ich fungierte weiterhin als Fußball-Obmann, bis ich das dann 1980/81 an Paul Behm und Dirk Jonas übergab.
So, das waren 25 Jahre Sportgemeinschaft aus meiner Sicht.
Manfred Carl
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Hier noch 2 Erinnerungsfotos, die der Redakteur im August 2008 gemacht hat: