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Freitag, 17. November 2023

Bochumer Stadtansichten (327): das Husemann-Karree (ehem. Viktoria-Karree)

Für all diejenigen, die es in letzter Zeit nicht in die Innenstadt und dann noch bis zum Husemannplatz (immer noch Riesenbaustelle) geschafft haben:
hier die aktuellen Außen-Eindrücke vom neuen Einkaufscenter, nachdem der fahnenflüchtige Hauptmieter Decathlon durch Woolworth ersetzt werden konnte:






Wenn Sie wissen möchten, wie es im Inneren aussieht:
ich habe es noch nicht geschafft. Da müssen Sie dann schon selber durch.



Donnerstag, 13. Juli 2023

Bochumer Stadtansichten (322): das Viktoria-Karree

Es gibt wieder Neues zum größten Neubaukomplex in unserer Innenstadt: dem Viktoria-Karree.

Wie bekannt, besteht es aus den 3 Teilen:

Teil A:
 geplant: u.a. mit einem Ankermieter

(links: ABC-Straße)

Teil B:
 geplant: u.a. mit dem Hotel Holiday Inn

(am Westring)

Teil C:
 geplant: u.a. mit div. kleinteiliger Einzelhandel und div. Gastronomie

(rechts, von der Deutschen Bank aus)


(links, Junggesellenstr.)

Zu allen Dreien ist festzustellen, daß sie noch immer nicht eröffnet sind.
Und daß der große Ankermieter Decathlon kürzlich abgesprungen ist. Wie so etwas möglich ist, versteht so mancher von uns nicht, die wir doch in einer Bank und mit den entspr. Finanzierungen gearbeitet haben.
Aber es ist wie es ist!
Nun gibt es tatsächlich wieder Neuigkeiten:
der Investor HBB scheint einen Decathlon-Nachfolger gefunden zu haben. Wie man aus immer gut unterrichteten Kreisen vernimmt, soll es sich um „Woolworth“ handeln.
Kennen wir doch irgendwie alle:
der amerikanische Laden war jahrelang in der Innenstadt vertreten und war ein Kaufhaus der besonderen Klasse.
Aber auch dieses Unternehmen ging dann irgendwann den Weg nach unten und verschwand vom deutschen Markt.
Und dann gab es plötzlich wieder Läden mit dem altbekannten Namen. Aber nicht zu vergleichen mit dem Glanz und den Angeboten der Vergangenheit. Schauen Sie sich einmal das Geschäft gleichen Namens im Basement der Drehscheibe an.
Und das soll der tolle, neue Laden im Karree sein? Der Kundenmagnet?
Bilden Sie sich zu gegebener Zeit Ihre eigene Meinung (über mögliche Eröffnungszeiten wollen wir nicht spekulieren).
Den diversen Presseveröffentlichungen zufolge sind bereits Mietverträge abgeschlossen mit der Stadt Bochum, div. Büroflächen, REWE, Textil Kult, ein Fitness-Zentrum, div. Gastronomie und div. Einzelhandel. Dazu natürlich eine Tiefgarage.

P.S.:
Am heutigen Donnerstag (20.07.2023) veröffentlicht die WAZ, wie der neue Ankermieter heißt: Woolworth, natürlich!
Und: mit dem Namen "Viktoria-Karree gäbe es u.U. Irritationen, weshalb der Komplex nunmehr unter "Husemann-Karree" firmiert. Tolle Entscheidung!!


Dienstag, 28. Februar 2023

Die beiden neuen Großimmobilien im Zentrum von Bochum: das ehem. Landgericht und die alte Post

 An dieses Gebäude erinnern wir uns wohl alle:



Es ist inzwischen verschwunden, ersetzt durch dieses „Viktoria-Karree“:

Der Bau sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden, aber da gab es plötzlichen den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Und damit wohl auch Verzögerungen bei der Anlieferung von wichtigen Modulen, die für die Betreibung des Komplexes notwendig sind, wie z. B. für den Brandschutz (erinnert mich irgendwie an die Renovierung des Rathauses, da hatte man sich ja wohl auch vertan).

Und nun gibt es eine schlechte Info, was die Vermietung der ca. 40.300pm großen Räumlichkeiten betrifft. 
A
ls Mieter sind bisher vorgesehen:
ein Lebensmittelhändler, ein S
port-u. Freizeitanbieter, ein Textilkaufhaus, ein Hotel,
ein Fitnesscenter, Restaurants, ein Hotel,
diverse Einzelhändler und natürlich die Stadtverwaltung.
Für alle Besucher des Hauses steht dann eine Tiefgarage mit 500 Stellplätzen zur Verfügung.

Und nun wird bekannt, daß der „Ankermieter“ Declathon (Sport- u. Freizeit) wohl nicht einziehen wird (man habe für Europa neue Pläne, eben ohne Bochum).  Damit stehen erst einmal ca. 3.000qm Verkaufsfläche frei!
Das wäre sehr traurig, wird aber wohl wahr, wie man aus gut informierten Kreisen hört.
Ursprünglich sollte die gemeinsame Eröffnungs-feier im Herbst vergangenen Jahres starten. Nun sind REWE und der Textiler Jeans-Palast Kult im Juni/Juli wohl die ersten Anbieter. Gefolgt vom Hotel (wie 
viele neue Hotels gibt es eigentlich schon in Bochum)  und dem  Fitness-Center.

Und dann gibt es ja noch den Plan, in den nahe gelegenen Innenhof der ehemaligen Hauptpost, das neue "Haus des Wissens", eine “Markthalle“ zu installieren.

Hier schaut es heute schon so aus:



Wir waren vor Jahren, als wir von dieser Idee gehört hatten, begeistert.
Ein Markthalle im Zentrum von Bochum, toll! So, wie im Süden Europas jede Stadt über eine eigene Markthalle verfügt. 
Doch, nachdem wir diverse Marktbeschicker unseres Geschmacks befragt haben, wer denn demnächst dort anbieten wird, kam uns die Ernüchterung:
keiner dieser Markthändler war danach von der Verwaltung bisher angesprochen, keiner wird dort als Mieter vertreten sein.

Hoffentlich sind diese beiden neuen Erkenntnisse nicht ein schlechtes Zeichen für die Zukunft des Karrees und des „Haus des Wissens“. Von der Kostenexplosion der im Umbau befindlichen Post-Immobilie wollen wir erst garnicht reden.

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Bochumer Stadtansichten (300): Das Viktoria - Karree

 Es geht unverändert weiter, auch wenn zwischendurch wohl auf Grund von Liefer-problemen langsamer gebaut wurde als ursprünglich geplant.

Hier wieder ein Foto vom aktuellen Stand:

 


 Ansonsten empfehle ich den Blick in das
Viktoria Karree - Album“, in welchem alle bisher veröffentlichten Fotos zu sehen sind.

Donnerstag, 15. September 2022

Stadtansichten Bochum (298): das Victoria-Karree

 

Der Neubau entwickelt sich, wie man hier sehen kann:

aufgenommen am 27.03.2022  



 aufgenommen am 04.08.2022 



 aufgenommen am 15.09.2022


Samstag, 20. August 2022

Bochumer Stadtansichten (297): das Viktoria-Karree

Da, wo früher die Gebäude des Land- u. Amtsgerichts nebst Staatsanwaltschaft standen, entsteht ja seit einiger Zeit –und noch länger! -
das neue innerstädtische Einkaufszentrum „Viktoria-Karree“.

Es scheint heute, daß es ein wenig von seiner Wuchtigkeit verloren hat.
Entscheiden Sie selbst!






Samstag, 14. November 2020

Freitag, 12. Juni 2020

Bochumer Stadtansichten: das Viktoria Karree

So, seit einigen Tagen steht da, wo früher in etwa der Eingang zum alten Landgericht war, dieses monumentale Hinweisschild:


Und in der Baugrube geht es natürlich auch weiter.
Hier anklicken, und Sie sehen, was in den letzten Tagen ebendort weiterentwickelt wurde.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Bochumer Stadtansichten (181): die Planung der Innenstadt: das Viktoria-Quartier

Seit langer Zeit machen sich ja viele Menschen Gedanken, was so alles ver- und ge-ändert wird, wenn die Justiz ihr altes Gebäude am Husemann-Platz

(von der Commerzbank aus gesehen)

verlässt und zum Ostring zieht.
Im Post vom 10. Februar d.J. (hier anklicken) haben wir ja berichtet über die Pläne der Stadt, des Investors und der Familie Baltz.
Ein Foto aus der damaligen Planung

(im Hintergrund der Schlegel-Turm)


und des zu dem ganzen Komplex gehörenden Postgebäudes gegenüber dem Rathaus

(die Fassade von der Seite her)

(davon trägt das Gebäude sehr viel!)


Nun scheint in sofern Bewegung in die Planung gekommen zu sein, daß der Investor HBB nicht mehr alles umsetzen will, was er seinerzeit veröffentlicht hat. Und auch Familie Baltz möchte dieses Gebäude nicht mehr abreissen lassen, die historische Fassade soll erhalten bleiben!
Lesen Sie dazu den Artikel aus der heutigen WAZ und Sie sind auf dem Laufenden.
Alle sind gespannt, wie sich da unsere Innenstadt verändern wird.

Dienstag, 11. März 2014

Bochumer Stadtansichten (138): ehem. GymAmOstring / neuesJustizgebäude / Viktoriaquartier

Heute in der Bochumer WAZ:
die Erstellung des neuen Komplexes für die Justiz auf dem Gelände des ehemaligen "Gymnasium am Ostring" verzögert sich. Am Wetter kann es nicht liegen, da müssten die Bauarbeiten eigentlich vor allen Zeitplänen liegen.
Den wahren Grund können Sie hier im WAZ-Artikel lesen.
Da in diesem Zeitungs-Ausschnitt die echten Konturen des Grundstücks nicht so klar zum Ausdruck kommen, hier eine Copie des Fotos aus der ZeitungsPapierAusgabe:


Nach dem Lesen dieses Berichtes ist auch klar, daß die Abrißarbeiten am derzeitigen Gerichtskomplex und der anstehende Neubau (was auch immer das werden wird) noch auf sich warten lassen.
Das könnte ja bedeuten, daß in dieser Zeit die "Zwänge" zum Bau eines weiteren Einkaufszentrums neuen Ideen weichen!
Die Innenstadt lebt ja nicht nur vom konzentrierten Einzelhandel ( bin ich in Bochum, Dortmund, Essen oder vielleicht in HH?).
Die Investitionen der Familie Baltz oder aktuell bei Sinn-Leffers deuten jedenfalls darauf hin, daß der Kampf gegen EKZs aufgenommen worden ist!

Montag, 10. Februar 2014

Bochumer Stadtansichten (134): Unsere Innenstadt

"Alea iacta sunt" hieß das unvergessene Zitat aus meiner Lateinzeit.
Es stand immer im Streit zu "alea iacta est". Je nachdem, wo und wie der Lateinschüler es gelernt / behalten hat.
Die Übersetzung für die Nichtlateiner: die Würfel sind gefallen.
Es ist klar, Version 1 ist richtig, da der -1- Würfel in Latein "aleum" heißt. Und "aleum iacta est" kennt wohl keiner.
Also, die Entscheidung hinsichtlich des Umbaus des Justizgebäudes, des Schlegelgeländes und der alten Post ist vor wenigen Tagen im Rat gefallen.
Im Rathaus sind die Pläne anzusehen, ich war für alle, die weder die WAZ lesen noch in Bochum wohnen, da und habe folgende Fotos mitgebracht:











(Zum Vergrößern: auf die Bildfläche klicken.)

Wenn Sie lesen möchten, was die WAZ Bochum dazu schrieb: hier Artikel 1 , Artikel 2 und Artikel 3.
Ob das aber alles so kommt, wie jetzt dargestellt: wer weiß. Allein die Fassade der alten Post, ob die nicht erhaltenswert ist?

Nachsatz vom 18.02.14:
unser ehemalige Kollege Bernd Eichner (Potsdam) machte mich auf den Artikel  in der Immobilien Zeitung zu diesem Thema aufmerksam, den Sie sich hier anschauen können.
Vielen Dank Bernd!
xx

Mittwoch, 29. Januar 2014

Bochumer Stadtansichten (133): unsere Innenstadt

Ja, im Moment sind alle Zeitungen voll mit Themen zu den anstehenden baulichen Veränderungen unserer Innenstadt.
Es ist zwar verwunderlich, warum so viele Mitmenschen sich das einfach so anschauen ohne wirklich zu reagieren ob dessen, was da auf uns alle zukommen wird. Das Interesse an dieser Entwicklung scheint nicht allzugroß.
Ob es die Partein sind, die sich  nur oberflächlich oder mit ganz eigenen Interessen dieser Themen annnehmen?
Heute haben wir diese Fotos gemacht, an der Kreuzung Kortumstr. / Bongardstr.:





Hier sieht man zumindest, ein ganz grosses Haus wird umgebaut, entkernt, das kostet richtig Geld.
Dieses in Bochum verwurzelte Unternehmen finanziert einen solchen Riesenumbau  in der Hoffnung, in Bochum geht es für den Einzelhandel aufwärts. Und schaut bestimmt bestimmt genau in Richtung "Viktoria".
Zu den Initiativen der Familie Balz: schauen Sie bitte in die älteren Posts.
Am gleichen heutigen Tag stehen in der WAZ Artikel, die den Bürger ganz schön verunsichern können.
Für alle Ehemaligen, die nicht mehr so nahe dran sind an der Entwicklung dieser Stadt, hier aktuelle Links zur Information:
Countdown für Viktoria-Quartier
und
die Immobilien-Szene.

Nachtrag vom 1.Februar 2014:
in der heutigen WAZ-Ausgabe Bochum steht ein Bericht über die Entscheidung des Preisgerichtes zur Entwicklung des Stadtquartiers Viktoriastrasse. Den möchte ich insbesondere den nicht mehr in Bochum lebenden Ehemaligen empfehlen: hier anklicken.
Ob man mit der und den Entscheidungen richtig liegt ( Abriss der alten Post, reichlich neue Verkaufsfläche in einer schrumpfenden Stadt) richtig liegt, bleibt hier erst einmal dahingestellt.
Ab Mittwoch, 5. Februar d.J., kann das Modell des künftigen Quatiers besichtigt werden, ich werde es fotografieren und hier veröffentlichen.

Samstag, 18. Januar 2014

Bochumer Stadtansichten (130): Das ist für Bochum doch wohl die Hammernachricht dieses Jahres!

Wer sich für Bochum und insbesondere für die Innenstadt interessiert, der verfolgte -inzwischen schon besorgt- die Nachrichten über die Entwicklung des ehemaligen "Gymnasium am Ostring", des Justizhochhauses mit Amts- / Landgericht und der Staatsanwaltschaft am Husemannplatz sowie der ehemaligen Hauptpost gegenüber dem Rathaus.
Alle drei Immobilien sind miteinander verbunden, da inzwischen das Eine nicht mehr ohne das andere gesehen werden kann.
Das GaO musste raus, wurde abgerissen, zu sehen ist vom Ostring nur noch eine Fassade, die an Potemkin (nach dem russischen Feldmarschal Potjomkin) erinnert.

 Das Gerichtsgebäude am Husemannplatz muß abgerissen werden, da die Gifte im Gemäuer nichts anderes mehr zulassen.



 Und da die alte Hauptpost 


 in ihrer Bedeutung inzwischen auf ein Mittelmaß reduziert wurde, stehen das Areal Gericht und Post seit längerer Zeit zum Verkauf. Mit nicht unbedingt positiven Aussichten für die Innenstadt.

Was die IHK Mittleres Ruhrgebiet zu der Entwicklung des sogenannten "Viktoriaquartier" anmerkt, lesen Sie bitte hier im  Artikel  9/2011.

Und nun das:
heute veröffentlicht die WAZ Bochum, daß der heutige "Telekomblock" von der Fa. Baltz erworben wird!
Hier können Sie den Artikel lesen.

Wir glauben, daß dieser mutige Schritt des Familienunternehmens Baltz für die Innenstadt von Bochum und seine Bewohner endlich auf eine erfreuliche Entwicklung  hinweist!




Samstag, 27. Juli 2013

Bochumer Stadtansichten (119): die Bochumer Innenstadt

Viele Ehemalige, die in Bochum wohnen, kennen das Thema zur Genüge:
was geschieht mit dem Grundstück, auf dem zur Zeit noch das Bochumer Land- und Amtsgericht sowie die Staatsanwaltschaft domizilieren?



Daß das Gymnasium am Ostring am alten Standort nicht mehr haltbar sei, ist ja allen Ehemaligen und Freunden des GaO von der Stadtverwaltung deutlich genug gemacht worden. Und genau dorthin wechseln ja zu gegebener Zeit die Gerichte und die Staatsanwaltschaft.
(Über die Entwicklung des GaO-Grundstücks wird ja separat berichtet.)
Aber das Immobilien-Filetstück in der Innenstadt? Was geschieht hier? Werden die Interessen des Einzelhandels berücksichtigt? Entscheiden wieder nur Geld und Politik über die Zukunft der Innenstadt?
Zweifel an den fachlichen Fähigkeiten  der derzeitigen Stadtregierung dürfen ja wohl begründet sein.
Auf jeden Fall ist hier ein Vorgang angelaufen, der uns alle interessieren muß, die in Bochum gebliebenen Ehemaligen und die, die Jahre ihres Berufsleben in unmittelbarer Nähe der demnächstigen Großbaustelle gearbeitet haben.

Heute hat die WAZ zu diesem Thema folgenden Artikel veröffentlicht:

Neues Viertel wird Innenstadt verändern
Wettbewerb für Viktoriaquartier läuft.Investition von über 200 Mio. Euro
Von Michael Weeke
 Ab jetzt läuft die Zeit. Mit einem Bauvolumen von mindestens 200 Millionen Euro und einer theoretisch bebaubaren Fläche von mehr als zwei Hektar und das im Herzen der Stadt, will Bochum ein Zeichen setzen für eine neuartige Form eines Innenstadtcenters. Es soll sich von eher monolithischen Blöcken wie dem Limbecker-Platz in Essen oder der Dortmunder Thier-Galerie abheben. „Uns schwebt eine offene Gestaltung mit Plätzen, Durchgängen und Innenhöfen vor“, so Baurat Dr. Ernst Kratzsch.
Dabei drang schon kurz nach der geheimen Debatte im Rat Unbill an die Öffentlichkeit. Es ging um die Besetzung des Preisgerichtes, vor allem um die Frage einer angemessenen, stimmberechtigten Vertretung des Handels in diesem wichtigen Gremium. CDU-Wirtschaftsexperte Roland Mitschke kommentierte dies gegenüber der WAZ: „Ein merkwürdiger Vorgang.“
Nach Darstellung der Verwaltung sei der Dissens jetzt ausgeräumt. Mit Stimmrecht sitzt nun ein Vertreter der IHK im Preisgericht, dem insgesamt rund 20 Mitglieder angehören, darunter erfahrene Stadtplaner, Vertreter des Besitzers, des mit rund 10 000 m² größten Einzelareals, dem Landesbetrieb BLB. Aber auch Politiker wie Roland Mitschke, Heinz-Dieter Fleskes (SPD) oder Wolfgang Cordes von den Grünen. Jeweils zu einem Drittel hatten Stadt, BLB und Externe bei der Jury das Besetzungsrecht. Nach WAZ-Informationen ist Andor Baltz als Vertreter des innerstädtischen Einzelhandels als nicht stimmberichtigtes Mitglied ebenfalls an Bord. Er hatte immer wieder auf die Gefahren eines aufgeplusterten Riesen-Kaufcenters in der City hingewiesen.
Durch die Begrenzung der Einzelhandelsfläche auf unter 20 000 m² und die Vorgabe etwa mehrerer Zu- und Ausgänge sei dies jedoch ausgeschlossen. Kratzsch: „Genau das möchten wir nicht, einen Staubsaugereffekt“. Mittlerweile steht eine recht konkrete Zeitschiene für den weiteren Ablauf:
Anträge von Investoren können bis Ende August gestellt werden. Danach folge bis zum Dezember die Ausarbeitung. Eine Vorprüfung der Bewerbungen soll bis zum Januar erfolgen. Schon jetzt fest steht der Termin für die entscheidende Sitzung des Preisgerichtes. Sie findet statt am 31. Januar 2014. Der Umzug der Justizbehörden ist für das Frühjahr 2016 avisiert. Es folgt der Abriss, so dass eine Bauzeit zwischen 2016 und 2019 vorgesehen ist. 
Infos: www.bochum.de
 
Den ganzen Bericht im Original samt Foto lesen Sie hier.

Wir bleiben am Ball!